P10: Entwicklung eines Bewertungssystems zur Messbarkeit der Ressourceneffizienz von Gebäuden

 
Entwicklung eines Bewertungssystems zur Messbarkeit der Ressourceneffizienz
Entwicklung eines Bewertungssystems zur Messbarkeit der Ressourceneffizienz
 

Am Institut für Infrastruktur - Wasser - Ressourcen – Umwelt der Fachhochschule Münster wird unter der Leitung von Professorin Sabine Flamme die Ressourceneffizienz von Gebäuden über den gesamten Lebenszyklus betrachtet. Neben den Werkstoffen werden dabei insbesondere die Konstruktionen, das heißt die Verbunde der Werkstoffe untersucht. Ziel des Projektes ist es, die Ressourceneffizienz messbar zu machen. Dazu sollen entsprechende Kriterien identifiziert werden. Beispielweise müssen die Herstellung der verwendeten Baustoffe, der Energieverbrauch während der Nutzung und der Aufwand zum Rückbau sowie die mögliche Weiternutzung berücksichtigt werden. Ebenso ist zur genauen Beurteilung eine Gewichtung der einzelnen Einflussfaktoren notwendig.

Alle beeinflussenden Kriterien und ihre jeweilige Gewichtung ergeben schließlich ein Bewertungssystem, mit dessen Hilfe die Ressourceneffizienz des Gebäudes systematisch, objektiv und nachvollziehbar ermittelt werden kann. Planerinnen und Planer oder Baustoffhersteller können dieses als Grundlage zur Gestaltung ihrer Baukonstruktionen nutzen.

Die Arbeit berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eingesetzter Verbundwerkstoffe und -konstruktionen und bezieht somit einen Umbau und Rückbau von Gebäuden sowie das Recycling der Materialien mit ein. Ziel ist es, zunächst die bestehenden Systeme zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden zu analysieren, um zu klären, welche Bereiche des Lebenszyklus bereits durch bestehende Systeme erfasst werden und an welcher Stelle Defizite bestehen.