P9: Selektive Aufschlusszerkleinerung von kunststoffhaltigen Verbundwerkstoffen

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Martin Simons

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Das Promotionsvorhaben 9 ist angesiedelt am Institut für Aufbereitung und Recycling der RWTH Aachen University und befasst sich innerhalb des Fortschrittskollegs mit der Entwicklung einer innovativen Prozesskette zur selektiven Aufschlusszerkleinerung von kunststoffhaltigen Verbundwerkstoffen. Dabei werden verfahrenstechnische Anforderungen nachfolgender Separationsprozesse berücksichtigt.

Im inter- und transdisziplinären Austausch mit den Projekt- und Praxispartnern werden zunächst relevante Verbunde definiert. Um das Recycling von Verbundkonstruktionen und die selektive Rückgewinnung von einzelnen Verbundwerkstoffen zu erreichen, werden mechanische Zerkleinerungsversuche im Technikums-Maßstab durchgeführt. Anschließend folgen Separationstests im Labormaßstab. Ziel ist es, dass durch eine materialspezifisch angepasste Prozessparametrierung verbaute Werkstoffe als qualitativ hochwertige Sekundärrohstoffe dem Materialkreislauf wieder zurückgeführt werden. Aufbauend auf den Separationsergebnissen soll ein Anforderungskatalog für die Aufschlusszerkleinerung erarbeitet und validiert werden.

Abschließend ist die Modellierung einer Basis-Prozesskette „Separation von Verbundwerkstoffen“ geplant, anhand derer Prozessparameter simuliert und wesentliche Einflussfaktoren auf die Zerkleinerung identifiziert werden können. Die Übertragbarkeit des Models auf weitere Verbundkonstruktionen ist ein wesentliches Ziel des Vorhabens.