P1: Akteursnetzwerkanalyse und Innovationsmanagement

 
Akteursnetzwerkanalyse und Innovationsmanagement
Akteursnetzwerkanalyse und Innovationsmanagement

Kontakt

Name

Adjan Hansen-Ampah

Doktorand

Telefon

work
+49 241 80 96220

E-Mail

E-Mail
 

Wie bereits die interdisziplinäre Struktur des Forschungskollegs deutlich macht, ist es nicht zielführend, nur einzelne Akteure hinsichtlich der Kreislaufwirtschaft von innovativen Verbundkonstruktionen und -werkstoffen zu betrachten. So gibt es verschiedenartige Akteure innerhalb und außerhalb des Bauwesens, die über Netzwerke miteinander verbunden sind, aber durchaus eigene Interessen verfolgen. Beispiele solcher Akteure sind:

 
  • Regionale und internationale Entwickler und Produzenten von Verbunden,
  • Normungsinstitute und Zertifizierungsstellen,
  • planende und verarbeitende Akteure wie Architekturbüros, Bau- und Logistikunternehmen,
  • Akteure aus Recycling und Entsorgung,
  • Bauherren und direkt betroffene Endnutzer von Gebäuden.
 
Beispiel einer Netzwerkkarte Urheberrecht: Hansen-Ampah Beispiel einer Netzwerkkarte

Aus diesem Grund liegt der Fokus dieser Dissertation auf der Identifizierung und Analyse unterschiedlich aufgebauter Netzwerke, um aus diesen eine Netzwerktypologie zu bilden. Diese Netzwerktypologie soll dann aufzeigen, welche Netzwerkstrukturen einen Einsatz von innovativen und ressourceneffizienten Verbunden eher hemmen oder begünstigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Gespräch mit den Partnern aus der Praxis sowie weiteren Akteuren aus Behörden oder Verbänden gesucht und es werden Experteninterviews durchgeführt. In diesen Interviews sollen die zentralen Hemmnisse beim Einsatz von Verbunden identifiziert sowie die subjektiv wahrgenommenen Netzwerkbeziehungen mittels einer Netzwerkkarte visualisiert werden. Im nächsten Schritt sollen die erhobenen Daten qualitativ analysiert werden. So können unterschiedliche Netzwerktypen identifiziert, beschrieben und hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit in Bezug auf Verbunde evaluiert werden.

Letztendlich sollen so Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die den Aufbau eines innovationsfreudigen Netzwerks unterstützen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, erfolgreich Verbund-Innovationen auf den Markt bringen bzw. einsetzen zu können.